Flaschenwärmer

Flaschenwärmer sind heute bei der Ernährung des Babys in gar keinem Fall mehr wegzudenken. Denn früher waren die Nächte der Mütter kurz zwischen dem Fläschchen wärmen und kurz einschlafen und dann wieder Fläschchen wärmen. Dieses Wärmen wurde ebenso in einer Art Wasserdampf gelöst, in dem in einem Topf mit heißem Wasser das Babyfläschchen erhitzt worden ist, bis es die richtige Temperatur erreicht hat. Dann wurden die Flaschen in dicke Tücher eingewickelt, so dass sie noch einige Zeit die hohen Temperaturen der Babynahrung gehalten haben. Dann galt es, wenn das Baby sein Fläschchen wollte, entweder kaltes Wasser über die Babyflaschen rinnen zu lassen, damit die richtige Temperatur erreicht wurde, oder es musste ein neues Fläschchen im Wasserbad erhitzt werden. Dank der Flaschenwärmer artet jetzt auch das Füttern des Babys in der Nacht nicht mehr in Hektik und Unbehagen aus.

Denn entweder nuckelt das Kind an der Mutterbrust bis es wieder müde geworden und eingeschlafen ist – das geht dann auch meistens der Mutter gleich so, oder der Flaschenwärmer hat seinen Dienst getan und die Baby-Mahlzeit wartet fix und fertig in der richtigen Temperatur auf das Baby. Das Wärmen der Babynahrung im Mikrowellenherd – das sollte man eher als Notlösung sehen, wenn der Flaschenwärmer kaputt sein sollte oder eben derzeit nicht zur Verfügung steht, denn wenn man Babynahrung im Mikrowellenherd erwärmt, so ist das genauso wie mit anderen Nahrungsmitteln. Es kann sein, dass die Nahrung außen kalt und innen brennheiß ist. Aus diesem Grunde gibt es auch immer wieder Besuche von jungen Eltern mit ihren Babys im Krankenhaus, weil sie dieses Risiko unterschätzt haben.